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CD Review
10/2016 Review  – Rock Garage Bewertung: 7 / 10 SYSTOPIA warfen im September diesen Jahres ihr Debutalbum „Tales from the Unknown“ auf den Markt. Wobei Debüt nicht zu 100% stimmt. Die Powermetaller aus dem Saarland gab es nämlich bis vor Kurzem noch als NEMESIS, die 2012 ihr Demoalbum   „When   Gods   Are   Calling“   veröffentlichten.   Die   Studioaufnahmen zu    „Tales    from    the    Unknown“    wurden    auch    noch    als    NEMISIS    eingespielt. Nachdem   es   aber   schon   zu   viele   andere   Bands   mit   diesem   Namen   gibt   entschied sich die Truppe den Namen zu ändern. „Tales   From   the   Unknown“   enthält   12   Tracks   wovon   einer   das   Albumintro   und ein    anderer    das    Intro    zum    Song    “Evermore”    ist.    Geboten    wird    uns    hier symphonischer,      abwechslungsreicher      Power      Metal      der      vor      allem      vom kraftvollen    Gesang    von    Frontfrau    Rubina    Amaranth    lebt.    Fans    dieses    Genre sollten   jetzt   also   mal   genauer   hinhören,   ob   wir   hier   einen   neuen   Geheimtip   am Start haben! Das   schon   angekündigte   Albumintro   „The   Harbinger“   eröffnet   sehr   gekonnt.   Als ersten   „richtigen“   Track   haben   wir   dann   „Autumn   Storm“   vor   der   Brust.   Und hier   wird   direkt   geklotzt   und   nicht   gekleckert,   es   ballert   an   allen   Ecken   und Enden   und   ständig   passiert   etwas.   Sängerin   Rubina   hat   ein   kraftvolles   Organ was   Gott   sei   Dank   auch   weit   entfernt   ist   von   den   ganzen   Operngrazien   die   das Genre       bevölkern.       Endlich       mal       wieder       eine       Frau       mit       Power       und Durchschlagskraft! Der   Song   an   sich   braucht   zwar   ein   wenig   um   zu   zünden,   beweist   dann   aber   doch seine Klasse. Etwas    songdienlicher    und    eingängiger    kommt    dann    das    anschließende    „New Horizons“ um die Ecke und spielt sich so relativ schnell auf unsere Hitliste. Gleiches   trifft   dann   auch   auf   „Sign   of   the   Triskelion“   zu,   der   ebenfalls   direkt zündet und zu gefallen weiß. Eine   schöne   Abwechslung   stellt   dann   das   folgende   Mitteldrittel   mit   „Into   the Abyss“   und   „Words   Unspoken“   da.   Hier   geht   es   auch   mal   etwas   gefühlvoller   und atmosphärischer    zur    Werke    was    der    Band    auch    gut    zu    Gesicht    steht.    Das dazwischen liegende „Desire“ kann aber leider nicht überzeugen. Überzeugend   ist   dann   im   Anschluss   aber   wieder   das   Doppel   „Eternal   Fire“   und „Unbent“.    Hier    passt    die    Mischung    zwischen    Eingängigkeit    und    Heavyness wieder sehr gut. Im    letzten    Drittel    weiß    man    leider    nicht    mehr    so    überzeugen,    besonders merkwürdig   kommt   da   das   Zwischenstück   „For“   daher   was   irgendwie   nicht   so recht reinpasst. Anspieltipps: Mit   “New   Horizons”,   “Sign   of   the   Triskelion”,   “Words   Unspoken”   und   “Unbent”     “werdet ihr am Ehesten direkt warm werden. Fazit : Das   quasi   Debüt   von   SYSTOPIA   weiß   auf   jeden   Fall   durchaus   zu   gefallen!   Das Songwriting   stimmt   zum   größten   Teil,   man   hat   einige   starke   Songs   im   Gepäck und    mit    Sängerin    Rubina    ebenfalls    ein    weiteres    hochkarätiges    Puzzelstück parat. So   ganz   kann   man   die   gute   Songqualität   noch   nicht   bis   zum   Schluss   durchziehen aber das erwartet denke ich auf dem ersten Album noch niemand. Der   gute   Grundstein   ist   auf   jeden   Fall   gelegt   und   man   kann   gespannt   sein   was man von der Band noch in den nächsten Jahren zu hören bekommt! Auf   jeden   Fall   haben   wir   einen   hoffnungsvoller   Newcomer   aus   deutschem   Lande am Start!
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